Etwas zur Geschichte...
 

Wie lange es die Schneidekunst gibt, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Tatsache ist, dass vor 1500 Jahren in China bereits Papierschnitte angefertigt wurden. Erst im 17. Jahrhundert kamen die Scherenschnitte in die Schweiz.

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Werkzeug und Techniken
 

Dass mit einer normalen Schere keine so feinen Bilder geschnitten werden können, leuchtet ein. Es gibt spezielle 'Scherenschnitt-Scherli'. Machen Sie sich ein Bild über die verschiedenen Techniken.

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Portrait von Marie-Louise Nadig
 

Marie-Louise Nadig-Schmid ist aufgewachsen in Erlach und Bern. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und lebt in Aesch bei Birmensdorf.

Sie will mit ihren Kunstwerken dem Betrachter die Freude vom unbeschwerten Alltag weitergeben.

Marie-Louise Nadig-Schmid (1945) ist zusammen mit zwei Schwestern in Erlach/BE und Bern aufgewachsen. Sie absolvierte die Bernische Verwaltungslehre und arbeitete einige Jahre bei einem Rechtsanwalt.

Als verheiratete Frau und Mutter von zwei erwachsenen Kindern lebte sie acht Jahre in Hendschiken AG und nun schon seit über 20 Jahren in Aesch ZH. Dem Umzug ins Zürcher Unterland ist es zu verdanken, dass sie heute eine Scherenschnitt-Künstlerin ist: Um in Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung zu kommen, besuchte sie einen ersten Scherenschnittkurs, organisiert vom lokalen Frauenverein. Sie zeigte zwar viel Talent aber so richtig entfachte Ihre Leidenschaft erst mit dem Besuch der 1. Schweizerischen Scherenschnittausstellung 1985 in Winterthur.

Inzwischen hat sie längst Kurse bei verschiedenen schweizerischen Scherenschnittkünstlern wie Susanne Schläpfer, Heidy Martin und Ernst Oppliger besucht und dabei ihre Technik weiter verfeinert. Die Motive für ihre faszinierenden Kleinkunstwerke, die oft an Momentaufnahmen aus einem Schattenspiel erinnern, entnimmt die Künstlerin teils aus der Märchen- und Fabelwelt, teils ihrer eigenen Fantasie.

Marie-Louise Nadig nahm schon an vielen Scherenschnittausstellungen teil, u. A. an der 1. und 2. Zürcherischen Scherenschnittausstellung und an Ostereierausstellungen im Schweizer Heimatwerk Zürich.

Ihr Scherenschnittkalender der alle zwei Jahre neu erscheint, ist sehr beliebt. Die Lieblingsmotive von Marie-Loise Nadig sind Katzen, Kinder, Käuze, Bäume, Blumen und Teddybären. Ihren eigenen Stil bezeichnet sie als eher naiv, verspielt und dem Humorvollen verbunden.

Wie entsteht nun einer dieser liebenswerten Scherenschnitte? "Zuerst ist da die Idee, das Bild im Kopf", sagt sie. Darauf zeichnet sie es mit Bleistift auf die Rückseite des schwarzen Papiers, das sie meistens einmal gefaltet und zusammengeheftet hat. Nun prüft sie mit Hilfe eines Spiegels, ob die Proportionen stimmen. Anschliessend wird geschnippselt und erst ganz am Schluss darf das Papier geöffnet werden. Der fertige Scherenschnitt ist jedes Mal eine freudige Überraschung.

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Selbst Ausprobieren!
 

Schon auf den Geschmack gekommen? Wenn Sie selbst Ihr Glück probieren wollen, finden Sie hier einige Tipps und Tricks!

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